Suchthilfe-Angebote

Die Jugendhilfe Lüneburg bietet 66 Therapieplätze für die stationäre medizinische Rehabilitation von Drogenabhängigen. Wenn Sie bei uns eine Therapie machen, helfen wir Ihnen im Rahmen einer Drogenlangzeittherapie, Ihre Sucht zu überwinden und in das (Arbeits-)leben zurückzufinden. Unsere drogentherapeutische Arbeit findet in und um Lüneburg statt, nämlich in den Therapeutischen Gemeinschaften in Dachtmissen, Südergellersen und Lüneburg-Wilschenbruch sowie in der Adaptionseinrichtung Bleckeder Landstraße.


Einige wichtige Grundlagen unserer Arbeit möchten wir Ihnen hier vorstellen:


Wir legen Wert auf Fachklinikstandard ohne Krankenhausatmosphäre: Wir erfüllen die strengen Qualitätsstandards der Kostenträger, ohne den Menschen aus den Augen zu verlieren.   Die Einrichtungen sind im Grünen gelegen, aber gleichzeitig auch stadtnah und überschaubar.

Das Abstinenzprinzip wird konsequent durchgehalten. Bei uns findet keine Substitution statt, daher haben wir auch keine "Szeneatmosphäre".

Unsere Klienten werden durch ein ausgebautes Nachsorgesystem unterstützt. Das heißt, die persönlichen Beziehungen zu den Bezugstherapeuten und den anderen Klienten bleiben über Jahre bestehen. Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten festgestellt, dass dieses Engagement in besonderem Maße zum Erfolg unserer Arbeit beiträgt.

Auf eine möglichst gemischte Zusammensetzung der Klientengruppen aus Männern und Frauen, jungen und älteren Klienten, In- und Ausländern, Poli- und Monotoxikomanen wird großer Wert gelegt. Auch schwerabhängige Menschen mit schwierigen Lebensbiographien sind willkommen (dies ist ein Schwerpunkt in der TG Dachtmissen).

Die Klienten können begleitende Kinder im Rahmen der "Haushaltshilfe" mitbringen: Während die Eltern in der Fachklinik sind, besucht das Kind je nach Alter Kinderkrippe, Kindergarten oder Schule hier am Ort.

Auch Kinder mit einem besonderen erzieherischen Bedarf können aufgenommen werden: Unsere Einrichtung Wilschenbruch hat sich inzwischen zu einer Spezialeinrichtung für eine familienorientierte Drogentherapie entwickelt: Parallel zur Drogentherapie für die Eltern. findet in der Einrichtung eine intensive pädagogisch-therapeutische Betreuung der Kinder statt. Rechtlich fällt die Betreuung der Kinder hier nicht mehr unter die Drogen-, sondern die Jugendhilfe.

Auch für suchtgefährdete und abhängige Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern aufgenommen werden, haben wir seit 2002 mit unserer Einrichtung "aha!" ein spezielles Angebot außerhalb der eigentlichen Fachklinik aufgebaut. Die Betreuung findet rechtlich im Rahmen der gesetzlichen Jugendhilfe statt.

Sie finden auf den folgenden Seiten weitere Informationen hierzu. Auf den Seiten der einzelnen Einrichtungen können Sie auch deren besondere Profile kennen lernen.